7 einfache Tipps gegen Schlafprobleme!

Fällt es Ihnen auch schwer nachts durchzuschlafen oder wachen Sie sogar am nächsten Tag schon müde auf? Die Ursache dafür sind meist Schlafprobleme. Doch woher kommen diese Schlafprobleme? Und viel wichtiger: Was können Sie dagegen tun? Erfahren Sie in diesem Artikel 7 einfache Tipps, um Ihre Schlafprobleme zu bekämpfen!

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Frau liegt mit geschlossenen Aufen auf Lavendelzweigen

Das Einschlafen oder aber das Durchschlafen bereitet Ihnen Schwierigkeiten? Oder fühlen Sie sich nach dem Schlafen einfach nicht erholt? Kurz: Leiden Sie an Schlafproblemen? Damit sind Sie nicht alleine, denn Schlafprobleme sind schon lange keine Seltenheit mehr.
Hier verraten wir Ihnen, wie Schlaf auch für Sie schon bald wieder zum erholsamen Genuss wird.

Die Ursache der meisten Schlafprobleme liegt im gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus. Sie haben einen Dauer-Jetlag. Was dieser im Detail bedeutet und wie er entsteht erfahren Sie hier.

Die Routine macht’s

Damit wir im Schlaf regenerieren können und nicht zu Schlafproblemen kommt, ist eine gewisse Regelmäßigkeit notwendig. Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist also wichtig, dass Sie regelmäßig um die ungefähr gleiche Zeit schlafen gehen. Somit fällt es Ihnen dauerhaft auch leicht, jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen.

Leichter gesagt als getan, denken Sie nun vielleicht, denn der Alltag bringt nun mal Unregelmäßigkeiten mit sich, die den Tages- sowie Nachtrhythmus durcheinander bringen können. Wenn es sich hierbei um Ausnahmen handelt, wird Ihre Schlafqualität nicht beeinträchtigt.

Ist die Regelmäßigkeit jedoch vollständig abhandengekommen, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund für Ihre Schlafprobleme.

Mithilfe der folgenden 7 Tipps, wird es Ihnen leichter fallen, Ihre Schlafgewohnheiten zu gestalten. Sie werden merken, Ihre Schlafprobleme verschwinden dann ganz von alleine.

Tipp 1 gegen Schlafprobleme:
Künstliche Muntermacher reduzieren

Kaffee ist in Deutschland ein sehr beliebtes Getränk. Ob schwarz oder in Kombination mit Milch und Zucker, in fast jedem Büro ist dieser Wach-Macher ein gern gesehener Gast.

Auch Süßigkeiten geben uns durch ihren hohen Zuckergehalt kurzfristig einen Energieschub.

Koffein und Zucker scheinen uns besser arbeiten zu lassen und wach zu machen. Doch gleichzeitig unterdrücken sie die Signale unserer Inneren Uhr. Wir nehmen dadurch unsere Ermüdung nicht mehr wahr und gönnen uns nicht die verdiente Regenerationszeit. Dies hat auf lange Sicht gesundheitsgefährdende Wirkungen und kann zu Schlafproblemen führen.

Sie dürfen natürlich weiterhin Ihren Kaffee oder Schwarztee genießen, doch um den Schlaf zu beeinträchtigen, sollten Sie besonders ab dem späteren Nachmittag darauf verzichten.

Tipp 2 gegen Schlafprobleme:
Müdigkeit akzeptieren

Kennen Sie das: Sie sitzen spät abends vor dem Fernseher, die Augen fallen fast schon zu aber Sie möchten diese Sendung einfach noch zu Ende schauen?

Hin und wieder ist das völlig okay. Doch nehmen Sie Ihren Körper ernst und hören Sie auf seine Signale, um Schlafprobleme zu vermeiden. Wenn also alle Zeiger auf Schlafen-Gehen zeigen, sollten Sie sich auf den Weg ins Bett machen. Sie werden sich selbst am darauffolgenden Morgen dafür danken. Denn ob am Ende der Verbrecher aus dem Krimi tatsächlich gefasst wird oder nicht steht in keinem Verhältnis dazu, morgens munter und mit Freude aufzustehen.

Immerhin gibt es mittlerweile das Internet, das uns in Notfällen wie diesen die Möglichkeit , Sendungen auch im Nachhinein nochmals anzuschauen.

Tipp 3 gegen Schlafprobleme:
Zeit einteilen

Oder erledigen Sie zu späte Stunde häufig anderen Aktivitäten, die Ihrer Meinung nach noch unbedingt getan werden müssen, obwohl Sie bereits hundemüde sind?

Damit kurz vor dem Schlafengehen nicht noch hunderte Dinge anstehen, lohnt es sich, Tagespläne zu erstellen. So fällt es Ihnen leichter, Zu-Bett-geh-Zeiten wirklich einzuhalten.

Scheuen Sie sich nicht davor, auch einmal etwas auf den nächsten Tag zu verschieben. Davon wird die Welt nicht untergehen. Sie tun damit nicht nur sich selbst einen Gefallen, auch Ihrem Umfeld, da Sie somit nicht unter den Folgen von Schlaflosigkeit leiden sondern weiterhin fit und gesund im Leben stehen.

Tipp 4 gegen Schlafprobleme:
Tageslicht und Dunkelheit richtig nutzen

Licht ist ein wichtiger äußerer Zeitgeber, der unsere Innere Uhr beeinflusst. Das blaue Licht von Bildschirmen ist dem Tageslicht sehr ähnlich. Daher sollten Sie am späten Abend entweder auf Computer, Tablet und Smartphone verzichten oder wenigstens Blaulichtfilter-Apps verwenden, damit sich Ihr Körper auf die Nacht vorbereiten kann.

Um morgens besser in den Tag zu starten, ist es hilfreich, sich dem direkten Sonnenlicht auszusetzen. Ist dies durch die frühe Uhrzeit oder aufgrund der langen Dunkelheit im Winter nicht möglich, können Sie mit speziellen Leuchten Abhilfe schaffen. Viel Licht am , sei es durch Tageslichtlampen oder tatsächliches Sonnenlicht, macht nicht nur wacher, sondern hellen sogar die Stimmung merklich auf.

Tipp 5 gegen Schlafprobleme:
Am Abend mit Routine abschalten

Oft verfolgen uns aufreibende Ereignisse des Alltags bis in die späten Abendstunden.
Umso wichtiger ist es, eine persönliche Routine zu finden, die uns dabei hilft, abzuschalten. Indem Sie sich für jeden Abend eine Abfolge an Ritualen zurechtlegen, stellt sich der bei ihrer Umsetzung automatisch vom Arbeits- in den Feierabendmodus.

Tipp 6 gegen Schlafprobleme: Tagesrhythmus einhalten

Ein geregelter Schlafrhythmus erfordert auch etwas Regelmäßigkeit im Alltag. Durch Struktur und routinierte Abläufe wie beispielsweise Mahlzeiten, die immer zur etwa gleichen Zeit , fällt es Ihrer Inneren Uhr leichter, im Takt zu bleiben.

Tipp 7 gegen Schlafprobleme:
Nicht zu spät essen

Nach einer Mahlzeit haben die Verdauungsorgane so einiges zu tun. Diese Phase sollte man dem Körper noch vor dem Schlaf gönnen, da die Verdauungsarbeit sonst von der nächtlichen Regeneration ablenkt und unseren Schlaf stören kann.

Versuchen Sie deshalb, Ihr Abendessen 2-3 Stunden vor dem Zubettgehen zu sich zu nehmen.

Indem Sie ehrlich zu sich selbst sind und sich genau beobachten, erkennen Sie sehr wahrscheinlich, an welchen Stellen Sie persönlich etwas verändern können. Nehmen Sie diese Herausforderung an und verabschieden Sie sich von den Schlafproblemen.

Tipps gegen Schlafprobleme in Kürze:

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über den Artikel. Wenn Sie etwas zu einem der Punkte nachlesen wollen, kommen Sie durch den blauen Link zu dem entsprechenden Absatz.

Unregelmäßige Zeiten, zu denen wir Schlafen gehen bzw. aufstehen, können Schlafprobleme verursachen. Mithilfe einfacher Tricks können Sie Ihren persönlichen Rhythmus finden und die Schlafprobleme in die Flucht schlagen:

  1. Künstliche Muntermacher ab 14 Uhr reduzieren – Koffein und Zucker in Maßen genießen.
  2. Müdigkeit akzeptieren – Hören Sie auf Ihren Körper und nicht auf das TV-Programmheft.
  3. Zeit einteilen –Jede Aufgabe hat seine Zeit genauso wie ihr erholsamer Schlaf.
  4. Tageslicht und Dunkelheit richtig nutzen – Licht als äußeren Zeitgeber ernst nehmen.
  5. Am Abend mit Routine abschalten – Gedankliches Zur-Ruhe-Kommen erleichtert das Einschlafen.
  6. Tagesrhythmus einhalten – Tag und Nacht sind unmittelbar miteinander verbunden.
  7. Nicht zu spät essen – Eine Pause zwischen Mahlzeit und Schlaf zahlt sich aus.